Bekämpfung von Moosen im Garten

Bekämpfung von Moosen im Rasen

Moose wachsen genau dann auf einem Rasen, wenn sie am betroffenen Standort konkurrenzstärker als die dort ausgesäten Grasarten sind. Besonders gefährlich für einen Rasen werden üblicherweise die beiden Arten Brachythecium rutabulum und Rhytidiadelphus squarrosus. Wenn man die Moose endgültig loswerden will, muß man die Standortbedingungen so ändern, daß sich die Gräser aus eigener Kraft behaupten können. Insgesamt kann man also das Moos mit allem bekämpfen, was dem Wachstum des Grases guttut und/oder dem Wachstum des Mooses abträglich ist.

Typische Faktoren, die zur Erstarkung von Moosen führen sind folgende:

Was dagegen zu tun ist, liegt nahe:

Wie man dieser Liste entnehmen kann, gibt es Fälle, wo man gegen den Moosbewuchs einfach nichts unternehmen kann. Beispielsweise wird man in dunklen, windstillen Häuserecken kaum jemals längerfristig einen schönen Rasen bekommen. Ein solcher Standort ist für Gräser einfach nicht geeignet.

Chemische Moosvernichter bestehen fast alle aus einer Mischung aus Eisen-II-Sulfat, welches das Moos abtötet, und Dünger, welcher das Wachstum der Gräser fördert. Solche Mittel sorgen für ein schnelles Absterben des Mooses, welches schwarz wird und entfernt werden muß. Wenn man allerdings die Bedingungen, die zum Mooswuchs geführt haben, nicht ändert, wird nach einigen Wochen oder Monaten wahrscheinlich wieder alles voll Moos sein.

(Quelle: usenet; de.rec.garten)

Kompostierung von Moosen

Prinzipiell stellt die Kompostierung von Moosen kein Problem dar. Bei größeren Mengen von Moosen kann es aber (hört man zumindest gerüchteweise) durch die fungiziden und insektiziden Inhaltstoffe zu einer Verzögerung der Verrottung kommen. In diesem Fall sollte man genügend Erde oder anderes gutes Kompostiermaterial schichtenweise zwischenlegen.

by Michael Becker, 2/2001. Letzte Änderung: 3/2001.