Diverse Rezepte

Toast mit Sardinen und Kapern

Für 4 Personen

   2 Dosen  Sardinen (à 87g Abtropfgewicht)
   1 Glas   Kapern (Abtropfgewicht 60g)
   1        Gemüsegurke (ca. 15cm davon)
   2        Pepperoni (mittelscharf)
            Gouda
  10        Toastbrote
            Butter zum Bestreichen

Die Toastbrote mit Butter bestreichen. Die Kapern und die abgetropften Sardinen vermischen und gleichmäßig auf die Toasts verteilen. Pepperoni-Streifen darauf legen, dann Gurkenscheiben. Am Ende mit Käse belegen und im Grill überbacken, bis der Käse goldbraun wird.

Bem.: Ein merge aus verschiedensten Toast-Rezepten, die ich gelesen habe. Sehr schnell und einfach zu machen. Allerdings braucht man Zutaten, die man nicht immer da hat. Was die Mengenangaben angeht, so habe ich sie geschätzt. Im Zweifelsfall sollte man (wie immer) seinem gesunden Menschenverstand gehorchen.

Miesmuscheln, rheinische Art

Für 4 Portionen

   2 kg     Miesmuscheln
 1/2 l      Weißwein
   2        Zwiebeln
   1        Möhre
   1 Stange Porree
            schwarzer Pfeffer
   1        Zitrone (Saft davon)
   1 Bund   Petersilie

Miesmuscheln unter kaltem Wasser gründlich abbürsten. Fäden entfernen. Muscheln, die geöffnet sind, wegschmeißen (sie sind schon tot). Für den Sud Weißwein in einem Topf erhitzen. Zwiebeln schälen und reinreiben. Möhre schälen und in Scheiben schneiden. Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Mit dem Pfeffer in den Sud geben.
Wenn der Sud sprudelnd kocht, Muscheln hineingeben. Bei geschlossenem Topf 15min kochen. Topf dabei hin und wieder rütteln. Muscheln mit einem Schaumlöffel aus dem Sud nehmen. In einer angewärmten Schale anrichten.
Sud in einem anderen Topf gießen. Zitronensaft hineingeben. Erhitzen, dabei häufig umrühren. Petersilie abbrausen, trockentupfen und hacken. Sud über die Muscheln gießen. Mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Muscheln, die nach dem Kochen immer noch geschlossen sind, ebenfalls wegschmeißen.

Quelle: Die besten Rezepte aus dem Rheinland; Mosaik-Verlag, ISBN 3-576-10482-8.

Bem.: Miesmuscheln gibt es im Rheinland in allen Monaten zu kaufen, in denen ein "r" vorkommt. Bei mir persönlich ist ein großes Muschelessen im Jahr Tradition. Beim Kochen sollte man nicht zu viel Gemüse nehmen, es soll ja kein Eintopf werden. Den Wein sollte man auf keinen Fall weglassen.

Tofu mit Schweinehackfleisch und Mu-Err-Pilzen (Ma Po Dou Fu, Szechuan)

Für 4 Portionen

   3    getrocknete Mu-Err-Pilze
 500 g  fester Tofu
   3 EL Erdnußöl
   2 EL feingehackter Ingwer
   2 TL feingehackter Knoblauch
 125 g  Schweinehackfleisch
 250 ml Hühner- oder Schweinefleischbrühe
   1 TL Chili-Bohnen-Soße oder
   1 EL Ground Bean-Sauce (Sojasoße mit Stückchen)
   2 EL Tomatenketchup
   2 TL Speisestärke
   2 TL Sesamöl
        rote Chilies zum Verzieren (optional)
        Reis

Getrocknete Pilze 10min in warmem Wasser quellen lassen. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. Dabei die holzigen Teile entfernen. Tofu in Würfel schneiden und in kochendes Wasser geben. Wasser aufkochen lassen. Tofuwürfel einige Minuten erhitzen. Danach in einem Durchschlag abtropfen lassen.

Öl im Wok erhitzen. Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze dünsten, bis sie aromatisch duften. Hackfleisch zugeben und anbraten. Dabei ständig rühren und das Fleisch gegen die Wand des Woks drücken, bis es nicht mehr rosa ist. Brühe mit Chili-Bohnen-Sauce oder Ground Bean-Sauce und Tomatenketchup vermischen. Mischung in den Wok gießen und 5min köcheln lassen. Stärke in 1EL kaltem Wasser auflösen. Unter Rühren in den Wok gießen. Weiter rühren, bis die Sauce kocht und eindickt.

Abgetropfte Tofuwürfel, Pilze und Sesamöl in den Wok geben. Untermischen und heiß werden lassen. Das Gericht auf Reis servieren. Nach Belieben mit roten Chilies verzieren.

Quelle: Charmaine Solomon: Scharf und Würzig Kochen; Könemann; ISBN 3-8290-1332-9.

Bem.: Drei Mu-Err-Pilze sind viel zu wenig. Statt der Brühe kann man Wasser nehmen. Statt der Chili-Bohnen-Soße oder der Ground Bean-Sauce normale Sojasoße und scharfe Chili-Paste. Wenn man dann noch das Erdnußöl durch normales Öl ersetzt, hat man ein recht gutes asiatisches Essen, welches nicht allzu viele exotische Zutaten benötigt.

by Michael Becker, 4/1999. Letzte Änderung: 8/2000.